Schwachstelle Fenster

Die „neue“ alte Immobilie ist gekauft, der Traum vom Eigenheim wurde endlich wahr. Doch aufgrund des Baujahres sind einige Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen vorzunehmen. Denn in Sachen Energieverbrauch ist das Traumhaus leider nicht auf dem neuesten Stand. So gilt es Fassaden zu dämmen, das Dach neu einzudecken (und auch hier gleich eine neue Dämmung vorzunehmen), Warmwasseraufbereitung mittels Solarkollektoren zu installieren und natürlich die alte Heizungsanlage auszutauschen.

All dies sorgt natürlich dafür, dass enorme Zusatzkosten zum regulären Kaufpreis entstehen. Leider kann man einen Großteil dieser Maßnahmen nicht in Eigenleistung erbringen. Entsprechend teuer wird das ganze Szenario. Gut also, wenn man hier noch einiges an Geld sparen kann.

Der genannte Sachverhalt ist täglich erkennbar, denn viele ältere Bestandsimmobilien stehen zum Verkauf. Und so ist es nicht verwunderlich, dass die Erwerber nach potentiellen Sparquellen suchen. Leider wirkt sich dies meist in Sachen Fenster aus. Denn auch wenn die alten Fenster einfachverglaste Holzfenster sind, so reicht doch ein einfacher Anstrich, um diese wie neu erscheinen zu lassen. So zumindest denken viele Eigenheimbesitzer.

Doch fragt man die Energieberatung oder einen Fachmann aus dem Fensterbau, so wird schnell deutlich, dass hier am falschen Ende gespart wird. Die Modernisierung eines Gebäudes ist mit Dach, Fassade und Heizungsanlage alleine noch nicht getan. Immerhin geht eine Menge Energie verloren, wenn man alte Fenster ohne Isolierverglasung beibehält.

Und ausgehend von der gesamten Investitionssumme machen die Fenster nun einmal den kleinsten Teil aus. Der Austausch von alten Holzfenstern durch neue und meist dreifach verglaste Kunststofffenster ist lange nicht so teuer, wie viele denken.

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