Anarchie – Apokalyptische Abgründe – Fight Club

Der Film Fight Club basiert auf dem gleichnamigen Roman des Autors Chuck Palahniuk. Palahnuik wurde beim Verfassen seines Buches laut eigenen Angaben von persönlichen Erlebnissen und Erlebnissen seiner Freunde inspiriert. Das Buch diente als Vorlage zum Film. Die Hauptrollen wurden an Hollywoodstars wie Brad Pitt und Edward Norton vergeben. Regie führte David Fincher. Der Film war insgesamt sehr erfolgreich und der Roman von Palahniuk rückte verstärkt in das öffentliche Interesse. Der Film Fight Club erzählt von einem namenlosen jungen Mann, der in der Rückrufabteilung einer Autofirma tätig ist. Aufgrund seines Stresses bei der Arbeit leidet er unter chronischer Schlaflosigkeit und sucht einen Arzt auf, der ihm mitteilt, dass er keine körperlichen Beschwerden habe und ihm empfiehlt, eine Krebsselbsthilfegruppe aufzusuchen. Er besucht tatsächlich eine Selbsthilfegruppe und entwickelt ein Suchtverhalten nach derartigen Veranstaltungen. Seine Schlaflosigkeit schwindet. Das ändert sich, als Marla – ebenfalls Simulantin – dieselben Selbsthilfegruppen aufsucht. Der unter Druck stehende Mann nimmt nun Urlaub und trifft auf sein Alter-Ego Tyler Durden. Der Namenlose zieht schlussendlich bei Tyler ein, nachdem seine Wohnung durch eine angebliche Explosion zerstört wurde. Als Gegenleistung fordert Tyler, dass der namenlose junge Mann ihn so fest schlägt, wie er nur kann. In weiterer Folge richten beide einen Fight Club ein, wobei aufgrund der Nachfrage weitere Clubs in anderen Städten eröffnet werden. Doch für Tyler Durden ist das nicht genug und er beschließt nach einiger Zeit, das “Project Chaos” zu inszenieren, um die soziale Ordnung ins Schwanken zu bringen. Tyler bildet hierzu verschiedene Gruppen aus, um seine Anarchiebestrebungen umzusetzen. Der Film endet mit dem Einsturz eines Hochhauses, auf welchem der Namenlose und sein Alter Ego stehen. Das Buch und der Film unterscheiden sich in wenigen Punkten voneinander. Im Roman ist Tyler beispielsweise viel menschenverachtender. Denn er schreckt nicht davor zurück, für sein Projekt Chaos, Menschenleben zu opfern. Im Film hingegen bringt er klar zum Ausdruck, dass keiner sterben soll.

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