Fit mit Fußball
Wer fit sein will, dem stehen Unmengen an Programmen und Geräten zur Verfügung, um den Körper zuhause oder im Fitnessstudio leistungsfähig zu erhalten. Doch ist es mitunter etwas eintönig, streng nach Plan zu trainieren oder trotz intensivem Trainings nicht alle gewünschten Muskelpartien bearbeiten zu können. Ganzheitliches Training kann hier ein anderer Ansatz sein, den Körper fit zu bekommen – und dies sogar auf spielend leichte Weise.
Unter den vielen laufintensiven und körperbetonten Spielen wie Fußball, Wasserball, Hockey oder Handball kann nach eigenen Wünschen gewählt werden. Dem Fußball als Breitensport Nr.1 kommt hier sicherlich eine besondere Bedeutung zu, lässt er sich doch mit relativ einfachen Mitteln beinahe überall ausüben.
Ob im Verein, auf öffentlichen Plätzen, auf Hinterhöfen oder im Garten, Fußball lässt sich an beliebigen Orten spielen und der Aufwand dafür ist gering. Zu empfehlen sind gute Fußballschuhe, Mitspieler und natürlich ein Ball. Und schon kann’s losgehen.
Ganz unbewusst wird während des Spieles der gesamte Körper eingesetzt und damit trainiert. Und zwar nicht anhand eines Programmes, sondern je nach Spielsituation. Mal sprintet man vor, dann wieder zurück, man bewegt sich zu den Seiten, springt, rennt, läuft und trabt. Man verändert das Tempo, muss Geschwindigkeiten und Entfernungen koordinieren, gefühlvoll flanken oder kraftvoll schießen. Kurzum, der gesamte Körper wird beim Fußball gefordert und passt sich nach und nach der Intensität des Spieles an. Als Nebeneffekt kommt auch der Kopf nicht zu kurz, denn der Erfolg erfordert das Mitdenken der Spieler. Sehr wichtig für Kinder ist ebenso, dass sie während des Spieles wichtige Eigenschaften wie Teamfähigkeit spielend erlernen.
Statt Hanteln, Trainingsplänen und schweren Gewichten reichen also ein Ball und passende Fußballschuhe, um den Körper umfassend und preisgünstig fit zu halten. Wer allerdings der Meinung ist, beim Fußball würden nur die Beine trainiert, der irrt. Gerade in diesem körperbetonten Spiel sind auch der Einsatz der Arme, der Schultern sowie generell eine gewisse Stabilität des Oberkörpers notwendig. Ebenso wird man häufiger im Spiel hinfallen und teilweise komplett unbewusst in aller Eile wieder aufstehen, was jedes mal den Oberkörper beansprucht.
Im Sinne der Körperfitness kann hier also nur Franz Beckenbauer zitiert werden: „Geht’s raus und spielt’s Fußball!“
Verwandte Artikel:
- Wenn die Kleinen die Erstligisten ärgern – der Pokal des Deutschen Fußball Bundes
- Das Deutschland Trikot zurück in der Weltspitze
- Ewige Tabelle
- Bewegung wirkt Wunder
- Chiemgau Austragungsort von zwei Sport-Weltmeisterschaften
Dem Autor eine E-Mail schreiben
Home
Hitmaker
Artikel schreiben