DropShipping als neue Handelsform im Internet: Das sollten Einsteiger beachten
Noch vor kurzem als Geheimtipp im eCommerce gehandelt erfreut sich das Online-Handelsmodell DropShipping immer größerer Beliebtheit. Online-Händler fragen das neue Konzept aktiv bei ihren Wunschlieferanten nach und Hersteller oder Großhändler haben erkannt, dass sie per Streckengeschäft ihren Gesamtumsatz erheblich erhöhen können. Viele Gründungswillige erkennen vor dem Hintergrund von DropShipping erstmalig die Chance, sich im Online-Handel selbständig zu machen. Das Modell bedingt weder ein hohes Startkapital noch eigene Lagerräume oder einen größeren Personalstamm. Obwohl das Modell an und für sich sehr vorteilhaft ist, sollten sich gerade Anfänger und Einsteiger mit möglichen Risiken und Fehlerquellen beschäftigen, bevor sie den Handel per DropShipping aufnehmen. Besonders wichtig ist dabei, die Zuverlässigkeit der Lieferanten genau zu überprüfen. Letztlich fallen Lieferverzögerungen oder eine schlechte Produktqualität immer auf den verkaufenden Online-Händler und nicht auf den DropShipping Lieferanten zurück. Gerät man hier an ein weniger leistungsfähiges Unternehmen, dann kann das erhebliche Folgen für die Kundenzufriedenheit und den guten Ruf des Händlers haben.
Um einen potentiellen DropShipping Großhändler auf Herz und Nieren zu überprüfen gibt es insgesamt drei Möglichkeiten. Zum einen sollte man zu Beginn der Geschäftsbeziehung ein persönliches Gespräch in den Räumen des Lieferanten führen, um einen direkten Eindruck von dem Unternehmen zu erhalten. Zweitens helfen eigene Testbestellungen bei der Einschätzung von Lieferzuverlässigkeit und Produktqualität. Drittens bietet das Internet die Möglichkeit, exakte Recherchen über ein bestimmtes Unternehmen durchzuführen. Ist man an einen unzuverlässigen Händler geraten, so wird dessen Fehlverhalten in Form von Kundenmeinungen und kritischen Beiträgen Spuren im World Wide Web hinterlassen haben. Wenn es Anlass zum Zweifel an der Zuverlässigkeit des DropShipping Lieferanten gibt, dann sollte man sich lieber distanzieren und sich auf die Suche nach einem anderen Unternehmen machen. Nichts wäre verhängnisvoller, als den eigenen, noch unbelasteten Ruf durch den mangelnden Service und die schlechte Lieferfähigkeit eines Lieferanten zu ruinieren. Grundsätzlich gilt, dass man sich für die Auswahl geeigneter Partner immer ausreichend Zeit nehmen sollte. Hier ist es besser, den Verkaufsstart noch einige Tage oder Wochen zu verschieben, als die ersten Endkunden zu verärgern und dem eigenen Unternehmen schaden zuzufügen, noch bevor das eigentliche Geschäft begonnen hat.
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