Festgeld wird, wie der Name es bereits verrät, für einen bestimmten Zeitraum fest angelegt. Dafür erhält der Anleger auch einen sehr hohen Zinssatz, welcher über die gesamte Dauer der Vertragslaufzeit gewährt wird. Die erwirtschafteten Zinsen kann der Anleger entweder monatlich, vierteljährlich oder nach einem Jahr ausgezahlt bekommen. Verzichtet der Anleger auf die Auszahlung, kommt zudem der Zinseszins zum Tragen, und die tatsächliche Rendite ist sogar noch etwas höher als vereinbart.

Hauptsache hohe Zinsen

Wer als Anleger einen sehr langen Zeitraum für das Festgeld wählt, kann mit einer wesentlich höheren Verzinsung rechnen als ein Anleger mit einer kurzen Laufzeit. Die Mindestanlagedauer für das Festgeld beträgt zwischen 30 und 90 Tagen, je nach Bank. Die höchste Anlagezeit beträgt in der Regel zwischen fünf und sieben Jahren, bei einer Direktbank sogar bis zu 10 Jahren. Die Direktbanken, wie zum Beispiel die Norisbank, können eine weitaus höhere Verzinsung bieten als eine der örtlichen Geldinstitute, da auf einen großen Verwaltungsaufwand durch Personal und Filialen verzichtet wird. In der Regel erhält der Anleger zusätzlich zur Festgeldanlage ein eigenes Girokonto, als Referenzkonto, damit er weltweit Geld abheben kann.
Das veranlagte Geld der Kunden ist außerdem genauso sicher wie bei einem ortsansässigen Bankunternehmen, da auch ihre Geschäftstätigkeit der deutschen Finanzmarktaufsicht unterliegt. Durch die gesetzlich geregelte Einlagensicherung, sind alle Einlagen der Bankkunden bis zu einer Höhe von 100.000 Euro gesichert. Im Fall einer Zahlungsunfähigkeit des Bankunternehmens bei der ein Festgeldkonto eröffnet wurde, wird dem Kunden sein angelegtes Geld innerhalb weniger Wochen zurückgezahlt.

Wie hoch ist die Verzinsung?

Die Verzinsung orientiert sich nach dem allgemeinen Kapitalmarkt. Dabei kommt es darauf an, ob die Leitzinsen hoch oder niedrig sind. Die Leitzinsen werden durch die Europäische Zentralbank (EZB) bestimmt, nach denen sich die verschiedenen Geldinstitute bei ihren diversen Anlageformen richten. Zudem werden die Zinsen für das Festgeld durch die Laufzeit und die Höhe der Einlage bestimmt. Ein Vergleich zwischen den Banken ist auf jeden Fall ratsam, bevor man sich für eine Festgeldanlage entscheidet.

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