Angebote für Festgeld von Direktbanken

Wer ein Festgeldkonto eröffnen möchte sollte auch die Angebot von Direktbanken, wie beispielsweise die Comdirekt, in Betracht ziehen. Der Vorteil dieser Online-Banken liegt darin, dass sie durch den Wegfall eines teuren Filialnetzes, oft höhere Zinsen gewähren können als herkömmliche Geldinstitute. Ein Extremfällen kann dieser Unterschied bis zu zwei Prozent betragen.
Das Geldgeschäft mit einer Direktbank ist genauso sicher wie bei einer Bank mit Filialen. Die gesetzlich geregelte Einlagensicherung der Europäischen Union sichert das angelegte Vermögen der Sparer. Auch die deutsche Bankenaufsicht in Bonn wacht über die Geldgeschäfte der unterschiedlichen Finanzunternehmen.
Zusätzlich sind fast alle in Deutschland tätigen Geldinstitute Mitglieder bei einem freiwilligen Einlagensicherungsfond. Dieser Fonds sichern jene Vermögenswerte von Anlegern, welche mehr als 100.000 Euro angelegt haben. Denn die gesetzliche Einlagensicherung sichert nur Einlagen bis zu diesem Grenzwert ab.
Kleinere und vor allem private Bankunternehmen sind Mitglied beim freiwilligen Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes Deutscher Banken. Hier bekommen jene Anleger die mehr als die mehr als 100.000 Euro angelegt haben, ihre Einlagen bis zu 30 Prozent des haftenden Eigenkapitals der insolventen Bank zurück.
Die Volksbanken und Sparkassen betreiben eigene Sicherungsfonds, welche die Einlagen der Sparer in voller Höhe absichern.
So ist das Vermögen der Anleger also durch einen staatlichen und durch private Sicherungsfonds gesichert, selbst wenn das Bankunternehmen in finanzielle Turbulenten geraten sollte.

Bei der Geldanlage mit Festgeld muss der Sparer aber immer vor Augen halten, dass er während der vertraglich fixierten Dauer der Anlage nicht auf sein Vermögen zu greifen kann. Bei Direktbanken ist es zwar möglich wie beim Onlinebanking die Kontobewegungen bequem von zu Hause aus zu beobachten aber eine vorzeitige Auszahlung ist nicht möglich.

Bei einer Festgeldanlage ist es durchaus üblich, dass die Bankinstitute einen Mindestbetrag für die Einlage fordern. In der Regel ist dieser Mindestanlagebetrag bei einer Direktbank erheblich niedriger oder fehlt ganz.
Es ist für den Anleger aber notwendig ein Referenzkonto zu führen über welches alles Finanztransaktionen auf und vom Festgeldkonto abgewickelt werden können.
Zusammenfassend kann man festhalten, dass sich ein Festgeldkonto bei einer Direktbank lohnt und eine interessante Anlageform nicht nur für die Angehörigen der Internetgeneration ist.

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