Tagesgeldkonten

Das Tagesgeldkonto ist trotz der gesunkenen Zinsen noch immer eine lukrative Anlageform. Es bietet mehr Zinsen als das altbekannte Sparbuch und auch mehr als das Girokonto mit Guthabenverzinsung. Besonders wichtig ist es dem Nutzer, dass er sein Guthaben abgesichert weiß. Mit mindestens 100000 Euro sind alle Banken dabei, denn das ist eine gesetzliche Vorschrift. Wer mehr Geld anlegt, braucht auch eine höhere Absicherung, da sonst im Falle einer Pleite große Verluste zu verzeichnen wären. Doch soweit möchte eigentlich niemand denken. Die Zinsen sind derzeit sehr interessant und damit auch die entsprechenden Vergleichsrechner. Man sollte sich als Neuanleger vor allem mit den Ergebnissen der Stiftung Warentest und des Verbraucherschutzes beschäftigen. Diese haben alle Aspekte der Banken und der entsprechenden Tagesgeldkonto unter die Lupe genommen. Der aktuell höchste normale Tagesgeldzinssatz liegt bei 2,45 Prozent. Bei niedrigeren Zinssätzen ist jedoch beispielsweise die Möglichkeit gegeben, dass vierteljährlich eine Auszahlung der Zinsen durchgeführt wird. Auch die Gültigkeit des Zinssatzes ist sehr wichtig. Wer beispielsweise mehr als 50000 Euro anlegen möchte, bekommt meist nur für einen bestimmten Betrag diesen Höchstzins und für den restlichen Betrag einen erheblich geringeren gezahlt. So kann es wesentlich lukrativer sein, wenn man sich für eine Bank entscheidet, die zwar auf den ersten Blick einen niedrigeren Zinssatz zahlt, diesen aber beispielsweise bis zu einer Einlage von 1 Million Euro garantiert. Es ist ein Rechenexempel was hier jeder durchführen sollte, um sein individuelles Angebot zu erhalten, denn trotz der Senkung der Zinsen sind gute Anlagen möglich.

Bekannt ist mittlerweile, dass das Tagesgeld-Konto eine gute Wahlmöglichkeit zu einem Festgeld-Konto ist. Der große Vorteil liegt nicht bei den Zinsen, sondern bei der täglichen Verfügbarkeit. Auch über das Sparbuch kann täglich verfügt werden, jedoch sehr umständlich und zudem werden hier auf das Guthaben die wohl geringsten Zinsen gezahlt. Die besten Anbieter von Tagesgeldkonten zahlen maximal 2,45 bis 2,50 Prozent auf das eingezahlte Guthaben. Dabei ist es meist nicht notwendig eine bestimmte Summe als Mindesteinlage vorzuweisen und auch die Maximaleinzahlung ist bei vielen Anbietern aufgehoben. Das Tagesgeldkonto sollte immer gut verglichen werden. Viele attraktive Angebote gelten nur für Neukunden, so dass sich auch ein Wechsel durchaus lohnen kann. Top Vergleichsrechner zeigen nunmehr sogar auf, wenn es sich um ein kurzfristiges Sonder-Angebot handelt. Jeder Sparer sollte daher sehr genau auf die jeweiligen Konditionen achten. Wichtig bei allen Einlagen ist die Einlagensicherung, die bei mindestens 100000 Euro liegen sollte, auch wenn der eingezahlte Betrag diesen nicht erreicht. Damit ist eine risikofreie Sicherheit gegeben, dass im Falle einer Insolvenz das Geld des Kunden zurückgezahlt werden kann. Die Entwicklung der Tagesgeldzinsen kann heute nicht vorausgesagt werden. Einige Banken kündigen weitere Senkungen an, denn auch der Leitzins hat sich wesentlich minimiert und liegt nur noch bei 0,75 Prozent. Die restlichen Prozente geben die Banken und zwar nur die, die es sich auch leisten können. Selbst wer bereits ein Tagesgeldkonto hat, sollte sich nicht von den Vergleichen entfernen und immer mal wieder eine aktuellen Blick in einen solchen Vergleichsrechner werfen und mit seinen Konditionen abgleichen. Ein Wechsel kann sich durchaus lohnen.

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